Diane Lefley, Doktorandin im letzten Studienjahr am Laboratory for Cancer Metastasis and Dormancy der University of Sheffield, erhielt kürzlich das DWS-Reisestipendium. Damit wurde ihr die Teilnahme an der Conference of the Association for Radiation Research in Cambridge ermöglicht, auf der sie ihr Forschungsposter mit dem Titel „Talazoparib (PARPi) macht Metastasen von ER-positivem und triple-negativem Brustkrebs empfindlicher gegenüber Radium-223“ präsentierte.
Wir haben Diane gebeten, mehr über ihre Forschung zu erzählen:
„Meine Forschung beschäftigt sich mit einer wichtigen Herausforderung: der Entwicklung besserer Behandlungsmöglichkeiten für Brustkrebs, der bereits in die Knochen gestreut hat.
Während eine Strahlentherapie mit Radium-223 erfolgreich zur Behandlung von Knochenmetastasen bei Prostatakrebs eingesetzt wird, zeigt sie bei Brustkrebspatientinnen leider keine ausreichende Wirksamkeit als alleinige Therapie. In meinem Projekt untersuche ich daher die Kombination von Radium-223 mit speziellen Wirkstoffen, den sogenannten Inhibitoren der DNA-Schadensantwort – insbesondere Talazoparib, einem PARP-Inhibitor. Diese Wirkstoffe blockieren die Fähigkeit der Krebszellen, die durch die Strahlung verursachten DNA-Schäden zu reparieren. Dadurch könnte die Behandlung bei Brustkrebspatientinnen deutlich wirksamer werden.
Um sicherzustellen, dass sich unsere Laborergebnisse möglichst genau auf die Bedingungen im menschlichen Körper übertragen lassen, nutze ich die Whitley H35 Hypoxystation, um die sauerstoffarme Umgebung (2 - 6 % Sauerstoffkonzentration) nachzubilden, der Tumorzellen im menschlichen Knochen tatsächlich ausgesetzt sind.
Im Juni 2026 präsentierte ich mein Projekt unter dem Titel „Talazoparib (PARPi) sensitises metastases from ER+ and TNBC breast cancers to Radium-223“ auf der Conference of the Association for Radiation Research am Moller Institute in Cambridge. Ein großes Dankeschön an Don Whitley Scientific (DWS) für die Vergabe des Reisestipendiums, der mir die Teilnahme an der Konferenz ermöglicht hat. Dadurch konnte ich meine Forschung präsentieren und mich mit anderen Forschenden aus diesem Bereich austauschen!“
Noch einmal herzlichen Glückwunsch an Diane zur Auszeichnung und dafür, dass sie uns an der fantastischen Arbeit teilhaben lässt, die sie und ihr Team an der University of Sheffield leisten. Prüfen Sie Ihre Förderfähigkeit für das Reisestipendium auf unserer Website.
AT


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